"Evaluation ist sinngemäß mit "Bewertung" zu übersetzen. Wer evaluiert, trägt Daten zusammen und analysiert sie, um den Wert eines Sachverhaltes zu ermitteln. Die Bewertungen erfolgen u.a. im Hinblick auf Aufwand, Effektivität, Wirksamkeit und Angemessenheit und sollen eine rationale Grundlage für pädagogische und politische Entscheidungs-, Planungs- und Optimierungsprozesse bilden."6
In der Suchtpräventionsarbeit sollen die NutzerInnen, die MitarbeiterInnen und die Zuwendungsgeber zur Zielerfüllung befragt werden.
Die NutzerInnen der Einrichtungen haben während der Öffnungszeiten jederzeit die Möglichkeit ihr Feedback bezüglich aller Einrichtungsrelevanter Sachverhalte mündlich gegenüber den MitarbeiterInnen zu äußern. Zusätzlich soll es bei anstehenden Neuerungen oder auf Wunsch Einzelner Gesprächsrunden geben, die protokolliert und im Anschluss ausgewertet werden. Auf den Vollversammlungen werden alle relevanten Fragen angesprochen. Durch die Beteiligung der Jugendlichen wird auch die Form der Partizipation selbst verändert.
Die MitarbeiterInnen treffen sich in regelmäßigen Abständen zu Team Sitzungen im kleinen Kreis, im Team und auch im Verein, um die Arbeit zu reflektieren. Dazu gehört die Reflexion des eigenen Handelns ebenso wie die Reflexion der Zusammenarbeit im Team. Durch diese Selbst- und Fremdkontrolle soll die Qualität der Arbeit gesteigert und der Erfolg kontrolliert werden.
Zwischen dem Jugendamt Hamburg Mitte und dem Trägerverein, wird jährlich eine Zweckbeschreibung über Ziele der kommenden Arbeit vereinbart, Am Ende des Berichtszeitraumes wird ein Sachbericht und ein Berichtsbogen zur Zielüberprüfung der Arbeit, die real stattgefunden hat, abgegeben.
6 v. Spiegel , in Deinet, Ulrich/Sturzenmecker, Benedikt: "Konzepte entwickeln", 1996
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